Der Wahnsinn geht weiter: Die Hallesche (PKV) informiert unterirdisch…

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Nicht nur, dass die Hallesche überhaupt ein solches Informationsblatt zur Beitragserhöhung ab 01.01.2013 in den Umlauf bringt.

Nein, sie ist auch noch so klug, es auch den bei sich versicherten Zahnärzten zukommen zu lassen. Man man man… (es handelt sich um meine eigene Versicherung)

NUR 6% gemittelte Honorarerhöhung und ein standardisiertes Rechnungsformular zur totalen Kontrolle reichen scheinbar nicht aus. Man informiert einfach noch die Mitglieder, dass die Zahnärzte gemittelt ja 75% mehr verdienen (gemittelter Wert aus erwähnten Beispielen in dem Schreiben) und deswegen unter anderem die Beiträge steigen.

Ohne Worte!

Friedrich Hey  /  Laboe

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Dr. med dent. Friedrich Wilhelm Hey // zertif. Implantologe // Praxis Dr. Hey, Laboe // www.doc-hey.de

3 Kommentare

  1. Die Begründungen der PKV-Versicherer für die Beitragserhöhungen der letzten Jahre sind teilweise recht abenteuerlich. Größtenteils sind die Beitragserhöhungen natürlich dem medizinischen Fortschritt und der demographischen Entwicklung geschuldet. Das die Hallesche Krankenversicherung ihre Beitragserhöhung auf dem Rücken der Zahnärzte austrägt, und diesen auch noch dieses lächerliche Informationsschreiben zukommen lässt, ist ein weiteres Indiz für mangelnde Informationstransparenz der privaten Krankenversicherer gegeüber den Versicherten.

    • Hallo H. Dr. med. dent. Hey,
      der Artikel und Ihr Kommentar haben mich zum Schmunzeln gebracht:

      1. Mediziner und Statistik – ein traditionelles Problem. Die 75% ermitteln aus der Meldung klar denkende Menschen nicht. Wie soll man aus zwei Bespielen auf die Gesamtheit – und dann auch noch den Reinerlös (Einkommen Zahnarzt) – schließen?
      2. Die Kostenexplosion in der PKV wird zum großen Teil auch durch Sie und Ihre Kollegen verursacht. PKV-Patienten werden überproportional stark „versorgt“ und entspr. abgerechnet. Teils werden mit fadenscheinigen Begründungen (erhöhter Speichelfluß, Behandlungsphobie, etc.) höhere Sätze abgerechnet, die man gegenüber einem echten Privatzahler garnicht begründen könnte. Sie sägen also an Ihrem eigenen Ast. Bleibt nur zu hoffen, dass Sie statistisch gesehen an der richtigen Stelle sägen (ich befürchte das Gegenteil)

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