It´s so easy…sometimes!!

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Hohes und festes Knochenangebot ist leider nicht die Regel. Umso schöner, wenn einem ein derartiger Fall im implantologischen Alltag begegnet. Keine wilden Augmentationen, einfach „Loch bohren und Dübel rein“. Die geübten Implantologen werden wissen, dass man das hier nicht nur mit einer Gehirnhälfte nach Hause fährt. Weit gefehlt. Positionierung, Gewindeschnitt und Primärstbilität spielen hier eine gewichtige Rolle. Auch das immer wiederkehrende Thema der Bohrschablone kann hier zu unnötigen Fehlern verleiten. DVT first ist unserer Meinung nach wichtiger.

Drehmomente von 70nm und mehr, die ohne Gewindeschnitt durchaus möglich sind und sogar von einigen wenigen Kollegen postuliert werden, können Nekrosen verursachen und die Implantate fallen einfach wieder raus. Die sogenannte „open minded Implantology“ mit Bohrschablone als Dogma? Aus unserer Sicht überbewertet! Denn intraoperatives Korrigieren funktioniert mit einer Bohrschablone, die dem Behandler das Denken abnimmt, nicht. Ollis Aussage trifft das wohl am Besten: „Der Prothetiker wird gerade bei solchen guten Voraussetzungen mal gar keine Ausreden gelten lassen…egal ob mit oder ohne, das muss passen“ (O-Ton!)

Philip Stehling //myimplant.de//Kiel

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Zahnarzt // zertifizierter Implantologe // Praxis für Implantologie, Kiefer- und ästhetische Gesichtschirurgie // Willy-Brandt-Ufer 10 24143 Kiel // http://www.myimplant.de

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