Keramikimplantate und Radiofrequenz

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Keramikimplantate etablieren sich immer mehr. Letztendlich ist die Wahl, ob grau oder weiß keine fachliche Entscheidung. Denn unsere Patienten sind aufgeklärt und entscheiden immer häufiger selbst, was sie im Mund haben möchte. Selbstverständlich sind unsere Erfahrungen mit Titan evidenter und entsprechend haben wir mehr Vertrauen in diesen Werkstoff. Doch rechtfertigt ein Mangel an Erfahrung bezüglich Keramikimplantate die Aussage, dass diese schlechter sind oder gar überhaupt nicht funktionieren?

Nach einigen Jahren Erfahrung steht für uns heute schon fest, dass die Implantologie in weiß nicht gleich Implantieren in grau ist. Eigentlich auch logisch denn schließlich handelt es sich ja um zwei völlig unterschiedliche Werkstoffe. Entsprechend bieten Keramikimplantate völlig neue Möglichkeiten. So leitet Keramik ja bekanntlich keinen Strom. Ideal also für Weichgewebschirurgie mit Radiofrequenz. Die Gingiva wird dabei nicht wie beim monoploren Strom verbrannt, sondern durch die hohe Taktung mit 2,5 GHZ ähnlich wie beim Laser verdampft. Durch feinste Instrumente und blutfreies Arbeiten sind sehr präzise Eingriffe möglich. Ein weiterer Vorteil bietet die Radiofrequenz-Chirurgie unseren Patienten. Sie ist so gut wie schmerzfrei.

Dr. med. Oliver Zernial // myimplant.de // Kiel

Radiofrequenz und Keramik 2

 

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Dr. med. Oliver Zernial // Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie // zertifizierter Implantologe // Praxis für Implantologie, Kiefer- und ästhetische Gesichtschirurgie // Willy-Brandt-Ufer 10 24143 Kiel // http://www.myimplant.de

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