Knochenaufbau (Augmentation) durch Transplantat vom Kiefer

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Fehlen Zähne über längere Zeit im Kiefer tritt in der Regel ein natürlicher Knochenabbau ein. Denn unser Körper ist nach dem Leichtbauprinzip konstruiert. D.h. Knochen, der nicht beansprucht wird, wird um oder abgebaut. Diesen Vorgang nennt man Atrophie. Knochendefekte am Kiefer können aber auch durch Zahnextraktionen oder chronische Entzündungen der Zähne und des Zahnhalteabpperates auftreten.

Ist der Kiefer in seiner Breite oder Höhe zu sehr geschrumpft, lassen sich Zahnimplantate nur bedingt oder gar nicht mehr einsetzen. Durch den Einsatz von Knochenersatzmaterialien reichen kleine Knochentransplantate vom Kiefer heutzutage aus, um selbst größere Defekte für Zahnimplantate wieder aufzubauen. Der Eingriff wird in unserer Praxis ambulant und in örtlicher Betäubung oder leichter Sedierung durchgeführt. Das folgende Video verdeutlich schematisch das operative Vorgehen.

Oliver Zernial

 

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