Knochenblockaugmentation wirklich eine langzeitstabile Lösung?

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Nach 10-jährigem bestehen einer Fistel aufgrund Stiftperforation an Zahn 22 stellte sich der Patient erstmals bei mir vor. Ich habe nicht lange überlegen müssen und den Patienten über folgendes Procedere aufgeklärt: Extraktion, Knochenblockaugmentation, Implantatversorgung!

Zuvor musste aber Zeit für die Fotodokumentation sein!

Eigentlich sollte jede Fistel die Wahrlampen aufleuchten lassen, aber hier leider über 10 Jahre nie geschehen trotzdem fein säuberlich in der Krankenakte des Kollegen dokumentiert.Der buccale Alveolarknochen war vollständig zerstört. Eine aufwendige Rekonstruktion mittels Schalentechnik wurde erforderlich.

Durch besondere Umstände musste nach 4 Jahren ein DVT von der Oberkieferfront angefertigt werden und bietet so ungeschönt die Möglichkeit einer Nachkontrolle. Nicht jede Augmentation funktioniert aber hier ist der Beweis für alle Kritiker die behaupten dass Kieferkammaugmentationen nicht funktionieren bzw. nur kurzzeitige Erfolge bringen.

Grüße aus der Oberpfalz

 

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Dr. Patrick Hennen, Fachzahnarzt für Oralchirurgie, OC-Fachpraxis für Oralchirurgie, Regensburger Str. 13, 93073 Neutraubling, www.oral-chirurgie.com

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