Navigierte Implantation bei Risikopatienten mit CEREC

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Auch wenn die navigierte Implantation für uns als erfahrene Implantologen meist eher mehr Planungsaufwand und weniger eine OP-Zeit-Verkürzung oder erhöhte Minimalinvasivität bedeutet, kann es dennoch interessant sein, absolut flapless transgingival zu implantieren.

Insbesondere der Risiko-Patient (Bisphosphonate i.v., Radiatio, Diabetes….) kann meiner Meinung nach nur davon profitieren. In Kombination mit CEREC ist das perfekte Backward-Planning möglich!

Die intraorale Situation wird mit der CEREC BlueCam oder  der Omnicam digital abfotografiert und der Datensatz mit dem DICOM Datensatzes gematcht. Dadurch hat man zum einen die perfekte Orientierung bzgl. der Achsrichtung des Implantatets, weil die in perfekter Okklusion zum Antagonisten geplante Krone eingeblendet wird. Zum anderen sieht man genau die Schleimhautdicke. Aufwendiges Wachsup, aufgestellte Zähne, Bariumsulfatschablonen etc. entfallen.

Also doch kein so großer Aufwand wie gedacht?

Inseriert wurde ein Alphatech Implantat full guided. Die Schablone ist von der Firma SiCat.

Als Freihand-Implantologe muss ich mich zwar immernoch mit all diesen Dingen im Mund arrangieren, aber das Konzept würde ich bei mir selbst sicher auch bevorzugen! Und die Patienten sind wirklich beeindruckt!

BILDERGALLERIE LINK HIER     (passwort: iloveimplants)

Friedrich Hey // doc-hey.de 

 

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Dr. med dent. Friedrich Wilhelm Hey // zertif. Implantologe // Praxis Dr. Hey, Laboe // www.doc-hey.de

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