Safety first! Intraoperatives Röntgen.

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In der Regel wird eine sog. Bohrsschablone als Positionierungshilfe in der Implantologie als ausreichend angesehen. Dabei wird die Richtung der Bohrung zur prothetisch geplanten Krone festgelegt. Häufig ist jedoch eine prothetisch perfekte Bohrung im Knochen nicht realisierbar. Jetzt ist handwerkliches Know-How angesagt. Bei Sofortimplantationen nimmt der Schwierigkeitsgrad deutlich zu, da hier häufig die Krümmung der Wurzel ausgeglichen werden muss und die Implantatspitze ausreichend Halt über ein abweichende Bohrung benötigt.

Dieser Fall zeigt deutlich, dass die Pilotbohrung ideal zur prothetischen Achse steht. Das diese zu dicht an den Nachbarzahn reicht, zeigt erst eine intraoperative Röntgenkontrolle mit Hilfe eines Zahnflims. Durch die folgende Korrektur der Bohrung nach distal kann eine Schädigung des Nachbarzahns vermieden werden.

Die intraoperative Röntgenkontrolle durch einen Zahnflim hat sich in unserer Praxis als Standard etabliert und wird nicht nur bei Sofortimplantationen und engen Approximalabständen angewandt,sondern hilft auch, z.B. bei internen Sinuslifts, Komplikationen vorzubeugen.

Dr. Oliver Zernial // myimplant.de // Kiel

 

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Dr. med. Oliver Zernial // Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie // zertifizierter Implantologe // Praxis für Implantologie, Kiefer- und ästhetische Gesichtschirurgie // Willy-Brandt-Ufer 10 24143 Kiel // http://www.myimplant.de

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