Was haben die Miller-Klassen mit Implantaten zu tun?

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Wer die Miller-Klassen nicht kennt, weiß nicht, wann ein BG-Transplantat Sinn macht bzw. zum Erfolg führt.

So wie in diesem Fall hat man eine gute Ausgangsposition: Der Defekt geht nicht bis in die unbefestigte Gingiva und es hat noch kein interdentaler Knochenabbau stattgefunden.

Das Transplantat vom Gaumen ist reines Bindegewebe, deepithelisiert, so dass die Wunde wieder komplett gedeckt werden kann. Daher spare ich mir auch die Gaumenplatte. Gut vernäht gibt es keine Nachblutungen.

Wichtig ist die gute Fixierung des Transplantates durch Matrazen-Rückstiche, bevor man die Schnitte adaptiert. Wenn kein interdentaler Knochenabbau stattgefunden hat, verzichte ich auf die Mobilisierung der Papillen bzw. auf einen koronalen Verschiebelappen.

Was hat das alles mit Implantaten zu tun?

Wer das am Zahn nicht kann, der braucht es am Implantat gar nicht erst zu versuchen.

Wer allerdings richtig augmentiert und richtig implantiert, der wird es auch nie am Implantat nötig haben… ;-j

 

LINK zur kompletten GALLERIE (Passwort: iloveimplants)

 

Friedrich Hey // doc-hey.de

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Dr. med dent. Friedrich Wilhelm Hey // zertif. Implantologe // Praxis Dr. Hey, Laboe // www.doc-hey.de

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